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Meine Rundreise durch China und Tibet

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Die grosse Wildgans-Pagode

Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.

Die grosse Wildganspagode ist eine 64 m hohe Pagode. Sie entstand im Jahr 652 im Hof des „Klosters der Grossen Wohltätigkeit“, das Kaiser Gaozong zum Gedenken an seine verstorbene Mutter errichten liess. Seit 2014 gehört sie zum UNESCO Weltkulturerbe.

Der Name der Pagode geht der Legende nach auf eine Zeit zurück, in der die Mönche noch Fleisch essen durften. Als eines Tages kein Fleisch mehr zur Verfügung stand, rief ein Mönch zum Himmel um Buddha mitzuteilen, dass das Fleisch ausgegangen sei (er hatte es wohl grad nicht mitgekriegt). In diesem Moment fiel eine Gans aus einer Schar von Wildgänsen tot zu Boden. Der Mönch glaubte in seinem Schrecken, Buddha habe sich selbst geopfert und errichtete daher zu Ehren der Gans bzw. Buddhas eine Pagode.

Einer der Glockentürme:

Die Pagode steht auf einer buddhistischen Tempel-Anlage und man kann wieder viele Buddhas bewundern. Mittlerweilen habe ich begriffen, dass es für jeden Zweck eine andere Buddha-Figur verehrt wird. Gesundheit, Glück, Karriere, Geld, Kinderkriegen, …. die Liste ist endlos und man könnte den ganzen Tag Räucherstäbchen anzünden und Gebetsrituale verrichten.

Wer genau hinschaut kann feststellen, dass die Pagode etwas schief steht, wie der schiefe Turm von Pisa.

Auf dem Gelände der Tempelanlage hat man zudem die Möglichkeit, sich chinesische Kalligraphie zeigen zu lassen. Dazu gehört auch der Vergleich zwischen den alten und den neuen Schriftzeichen. Bei dieser Gelegenheit habe ich meinen Vornamen durch einen chinesischen Kalligraphie-Meister malen und mir die Bedeutung erklären lassen.

Die Zeichen meines Namens bedeuten auf Chinesisch:

Erfolgreich, Edel, Kenntnisreich

Damit kann man leben… 😂

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