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Meine Rundreise durch China und Tibet

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Potala-Palast in Lhasa – Tonnenweise Gold

Heute stand der langersehnte Besuch des Potala-Palasts auf dem Programm. Der Potala war jahrhundertelang das Zentrum der religiösen und weltlichen Macht in Tibet. Seit der heutige (d.h. der 14.) Dalai Lama im Jahr 1959 Tibet verlassen hat, hat der Palast vor allem noch Museums-Charakter. Wobei auch heute noch ungefähr 50 Mönche in Palast arbeiten und Leben. Ein Wiedereinzug wäre insofern jederzeit möglich. In den meisten Beschreibungen liest man von 999 Zimmern im Palast. Dies ist nur bedingt korrekt. Der Palast hatte 999 Zimmer plus 1 Bestrafungsraum (Gefängnis) mit Skorpionen. Wer da rein geworfen wurde hatte sein Leben verwirkt (zumindest sein jetziges Leben – durch die Reinkarnation ist ja nicht alles vorbei). Durch spätere Ausbauten verfügt der Palast heute über 1200 Zimmer. 20 davon konnten wir besichtigen.

Allerdings ist im Inneren des Palastes das Photographieren strikte untersagt! Entsprechend kann ich euch nur Bilder von Aussen zeigen, was aber auch überaus eindrücklich ist.

Der Oberste Stock und auch die obersten Mauerteile sind aus Stroh gebaut und rot eingefärbt. Hier ein Ausschnitt der Mauer:

Der Aufstieg zum Palast erfolgt im Zickzack über viele Hundert Stufen.

In der Nacht hat es heftige Gewitter und Regen gegeben. Dafür waren die umliegenden Berge dann mit Schnee bedeckt / überzuckert.

Beim Aufstieg zum Palast hatte ich einen wunderschönen Ausblick auf das Panorama der Stadt und der Berge.

(Upload des Panoramas fehlgeschlagen..)

Im Inneren des Palastes gibt es viele, wirklich sehr viele Tonnen Gold. Unglaublich welcher Reichtum sich in diesen Figuren der verschiedenen Buddha Statuen und in den Grabmälern befindet. Alleine das Grabmal des 5. Dalai Lama (1617-1682) besteht aus mehr als 3700 Kilogramm purem Gold. Dazu viele Edelsteine von unschätzbarem Wert.

Abdeckungen aus Yak-Haaren (im Sommer kühlend, im Winter isolierend):

Buntes Eingangstor:

Erwähnenswert für den Besuch des Potala sind auch die Sicherheitsvorkehrungen. Bis man den eigentlichen Palast betreten kann durchläuft man 5 Sicherheitschecks. Teilweise Taschen / Rucksack scannen, teilweise mit Passkontrolle und Vergleich der Passnummer mit dem Ticket (jedes Ticket ist persönlich und der Zutritt mit den Pass verknüpft und registriert). Und auch im Palast gibt es in jedem Raum durch den man gehen kann mindestens einen Mönch und einen Feuerwehrmann – was bei den vielen Butter-Kerzen und Räucherstätten durchaus sinnvoll ist!

(Dieses Bild ist nicht aus dem Potala, sondern aus einem Vorhof eines Tempels, wo das Fotografieren erlaubt war)

Der Abstieg erfolgt dann auf der Rückseite des Palastes, wo man auch nochmals ein schönes Panorama in die andere Richtung der Stadt geniessen kann.

(Upload des Panoramas fehlgeschlagen..)

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